Onkologie

Krankheitsbilder

Zu uns kommen Patienten mit sehr unterschiedlichen Tumorerkrankungen. Schwerpunkte sind die Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation. Aber auch stationäre Weiterbehandlung oder Palliativtherapie sind möglich.

Zu allen hier genannten Krankheitsbildern und deren Behandlung in der Onkologie finden Sie unter Informationen zu Krankheitsbildern und Therapien eine ausführliche Patienteninformation.

Wir behandeln Patienten mit soliden Tumoren und hämatologischen Systemerkrankungen:

 

  • Gynäkologische Tumore

    (z.B. Brustkrebs, Eierstockkrebs, Gebärmutter- und Gebärmutterhalskrebs)

    Brustkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen der Frau. Die Heilungschancen sind gut. Die Therapie der Grunderkrankung ist wesentlich vom Stadium und dem individuellen Risikoprofil abhängig. Die Diagnose und Therapie kann jedoch zu Belastungen führen, die die Lebensqualität einschränken. Lymphödem, Fatigue-Syndrom, Einschränkungen der Beweglichkeit und Polyneuropathie sind häufig assoziiert. Eine hormonelle Therapie kann zu unangenehmen „klimakterischen Beschwerden“ führen. Komplementäre Therapieverfahren sind gut geeignet, das Befinden und die Verträglichkeit zu verbessern.

    Die Onkologie der Habichtswald-Klinik bietet Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept. Wir beziehen neue Entwicklungen in unsere Therapiekonzepte mit ein. Dies bedeutet für uns das Zusammenführen von Schulmedizin, Naturheilkunde und Psychoonkologie.  Durch die Integration der unterschiedlichen Therapieansätze ist es möglich, ein individuelles, auf unsere Patientinnen abgestimmtes Programm zu erstellen und damit einen größtmöglichen Therapieerfolg zu erzielen. Speziell ausgebildete Fachkräfte (Breast Care Nurse) beraten Sie gerne.

    Die psychoonkologische Betreuung stellt einen Schwerpunkt unserer Abteilung dar. Sie ist besonders dem Respekt gegenüber den Entscheidungen der Patientinnen verpflichtet.

  • Prostata-Karzinome

    Sie gehören zu den häufigsten Tumoren des Mannes. Nach einem operativen Eingriff können Inkontinenz (Urin) und Erektionsstörungen die Lebensqualität erheblich einschränken. Ein frühes spezifisches Training verbessert deutlich die Problematik. Da es sich um einen hormonsensitiven Tumor handelt, sind auch Ernährungstherapeutische Ansätze von Bedeutung.

    Die Onkologie bietet Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept. Wir beziehen neue Entwicklungen in unsere Therapiekonzepte mit ein. Dies bedeutet für uns das Zusammenführen von Schulmedizin, Naturheilkunde und Psychoonkologie. Durch die Integration der unterschiedlichen Therapieansätze ist es möglich, ein individuelles, auf unsere Patienten abgestimmtes Programm zu erstellen und damit einen größtmöglichen Therapieerfolg zu erzielen. Spezielles krankengymnastisches Funktionstraining, aber auch Techniken der Massage und medizinische Trainingstherapie unterstützen Ihre Rekonvaleszenz.

  • Karzinome des Magen-Darm-Traktes

    Nach operativen Eingriffen kommt es oftmals zu funktionellen Veränderungen, die zu Beschwerden wie Dumping-Syndrom, Störungen der Nahrungsaufnahme und Nahrungsverwertung sowie Störungen der Darmmotorik führen können. Die Anlage eines künstlichen Darmausganges (Stoma) bedarf einer optimalen Versorgung und Folgeprobleme einer Chemotherapie wie Polyneuropathie (CINP) oder Hand-Fuß-Syndrom müssen frühzeitig beachtet werden.

    Wir bieten Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept. Ernährungstherapie und spezielle Konzepte zur Behandlung o.g. Beschwerden stehen zur Verfügung. Sie werden individuell gestaltet und haben zum Ziel die körpereigenen Kräfte zu stärken und somit und Gesundung (Salutogenese) zu fördern.

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreas-Karzinome)

    Eine Operation kann in der Folge zu einer Veränderung der Verdauungsleistung führen. Eine Zuckerkrankheit (sekundärer Diabetes mellitus) kann sich entwickeln.

    Häufig kommt es zum Gewichtsverlust. Ernährungstherapie und individuelle Trainingstherapie zur Überwindung einer Erschöpfungssymptomatik (Fatigue) sind wichtige Therapieinhalte. Eine ergänzende regionale Hyperthermie kann den Behandlungserfolg optimieren.

    Die Onkologie der Habichtswald-Klinik bietet Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept. Wir beziehen neue Entwicklungen in unsere Therapiekonzepte mit ein. Dies bedeutet für uns das Zusammenführen von Schulmedizin, Naturheilkunde und Psychoonkologie. Durch die Integration der unterschiedlichen Therapieansätze ist es möglich, ein individuelles, auf unsere PatientInnen abgestimmtes Programm zu erstellen finden sie durch unser umfangreiches therapeutisches Angebot eine optimale individuelle Behandlung. Hierbei nehmen wir Sie als autonomen Partner war und unterstützen Sie, Ihre Ressourcen zu erkennen und zu nutzen.

  • Karzinome der Lunge

    Die Primärtherapie kann zu einer Veränderung der Atmung und Sauerstoffaufnahme führen, so dass ein individuelles Atemtraining frühzeitig zu einer Funktionsverbesserung führt. Folgeprobleme nach Strahlentherapie oder Chemotherapie können durch komplementäre Therapie verbessert werden.

    Die onkologische Abteilung der Habichtswald-Klinik bietet Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept. Wir beziehen neue Entwicklungen in unsere Therapiekonzepte mit ein.

    Durch das vielfältige Therapieangebot und die Therapiedichte in unserem Haus wird von Beginn an eine umfassende Betreuung ermöglicht. Medikamentöse Verfahren unter Miteinbeziehung naturheilkundlicher Therapien, Ernährungstherapie und Ernährungspsychologie, Förderung von Kondition und Muskelkraft, regulationsverbessernde Massagetechniken und psychoonkologische Begleitung gründen in der Habichtswald-Klinik auf lange Erfahrung.

  • Karzinome der Niere und ableitenden Harnwege

    Im Rahmen der Nachbehandlung können zielgerichtete Therapien (targeted therapy) zum Einsatz kommen. Ein gezieltes Nebenwirkungsmanagement ist erforderlich, damit die Lebensqualität nicht belastet wird. Die Versorgung mit einem Urostoma erfordert eine gute qualifizierte Betreuung, um den Umgang zu erlernen.

    Durch das vielfältige Therapieangebot und die Therapiedichte wird von Beginn an eine umfassende Betreuung ermöglicht. Medikamentöse Verfahren unter Miteinbeziehung naturheilkundlicher Therapien, Ernährungstherapie und Ernährungspsychologie, Förderung von Kondition und Muskelkraft, regulationsverbessernde Massagetechniken und psycho-onkologische Begleitung gründen in der Habichtswald-Klinik auf langer Erfahrung.

    Unsere Therapiekonzepte folgen einer ganzheitlichen Betrachtung, die den Menschen im Mittelpunkt sieht und ihn aktiv miteinbezieht. Ergänzende Maßnahmen, die die Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation fördern, werden in unser Therapiekonzept miteinbezogen.

  • HNO- und Schilddrüsentumore

    Die Behandlung (Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie) kann zu einer Schleimhautentzündung (Mucositis, Stomatitis)) führen. Infolgedessen ist die Nahrungsaufnahme erheblich erschwert, so dass unter Umständen die Versorgung über Vene (parenterale Ernährung) oder perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) stattfinden muss. Auch Mundtrockenheit (Xerostomie) sowie Lymphödem kommen häufig vor und können durch komplementärmedizinische Verfahren gebessert werden.

    Die Onkologie der Habichtswald-Klinik versteht sich als Vorreiter einer ganzheitlichen, integrativen Onkologie auf dem Boden einer wissenschaftlichen Orientierung.  Modernste Methoden der Schulmedizin und Naturheilkunde verbinden sich zu einem abgestimmten Konzept.

  • Hirntumore

    Nach der Primärtherapie, meist Operation, Strahlentherapie oder auch Chemotherapie ist es von besonderer Bedeutung, neurologische Defizite gezielt und bestmöglich zu behandeln. Nur was stimuliert bzw. gefördert wird, setzt Impulse zur Regeneration. Ein ergotherapeutisches Sensibilitätstraining und/oder Hirnleistungstraining wird individuell eingesetzt. Psychoonkologische Betreuung, Komplementäre Therapieverfahren, Ernährungstherapie und individuelle Trainingstherapie unterstützen die Rekonvaleszenz.

    Das Besondere unserer Onkologie ist der umfassende ganzheitliche Ansatz. Nicht das Nebeneinander einzelner Angebote, sondern die aufeinander abgestimmte Vielfalt sowie das von jedem Einzelnen gelebte Bekenntnis zur Einheit von Körper, Seele und Geist schaffen Raum, um Hilfe und Heilung erleben zu können.

  • Tumore der Haut

    Die Diagnose von Hauttumoren, besonders des malignen Melanoms (Schwarzer Hautkrebs) ist eine zunehmend häufige Diagnose besonders auch jüngerer Menschen. Prävention und Frühdiagnostik sind daher von besonderer Bedeutung. Moderne Antikörper- oder zielgerichtete Therapien haben zu einer deutlichen Verbesserung der Behandlung geführt, erfordern aber auch ein gutes Nebenwirkungsmanagement um die Verträglichkeit zu optimieren.

    Wir bieten Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept. Wir beziehen neue Entwicklungen in unsere Therapiekonzepte mit ein. Dies bedeutet für uns das Zusammenführen von Schulmedizin, Naturheilkunde und Psychoonkologie. Durch die Integration der unterschiedlichen Therapieansätze ist es möglich, ein individuelles, auf unsere PatientInnen abgestimmtes Programm zu erstellen.

  • Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome

    Die primäre Therapie, meist Strahlen und/oder Chemotherapie führen oftmals zu einer länger bestehenden Einschränkung und Erschöpfungssymptomatik (Fatigue). Häufig kommt es zu polyneuropathischen Beschwerden (CINP). Auch kann es zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommen. Präventive Maßnahmen sind dann erforderlich. Eine frühzeitige individuell gestaltete Trainingstherapie zur Förderung von Kondition und Muskelkraft ist zuträglich.

    Eine ganzheitliche Betreuung im Sinne einer integrativen Medizin ist die Grundlage unserer Arbeit. Sie ist unabdingbar in einer modernen Onkologie, die den Menschen als Einheit aus Körper, Seele und Geist begreift und so beste Behandlungserfolge erzielen kann.

  • Myeloproliferative und myelodysplastische Erkrankungen

    (z.B. chronische Leukämien, Osteomyelofibrose)

    Die Intensität der Therapie ist abhängig vom Stadium der Grunderkrankung. Es kann eine Stammzelltransplantation erforderlich sein, die eine gute und konsequente Nachbehandlung zur Folge hat, um Komplikationen zu vermeiden und eine gute Lebensqualität ermöglicht. Ein ganzheitlicher Therapieansatz, der Körper, Geist und Seele gleichermaßen betrachtet ermöglicht einen individuellen Behandlungsweg, der bestmöglich ihre Rekonvaleszenz unterstützt.

    Ergänzende Maßnahmen zur Förderung der Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation und Selbstheilungskraft werden daher in unsere Therapiekonzepte mit einbezogen.

  • Plasmozytom

    Die Symptome dieser Erkrankung sind vielfältig. Veränderungen des Blutbildes, der Blut-Eiweiße oder auch Knochenschmerzen führen zur Diagnose. Meist werden Chemo- und/oder Strahlentherapie eingesetzt. Ebenso kann eine Stammzelltransplantation erforderlich sein oder es werden moderne zielgerichtete Therapien (Lenalidomid, Bortezomib) eingesetzt, die ein besonderes Nebenwirkungsmanagement erfordern. Knochenstabilisierende Medikamente (z.B. Bisphosphonate, Antikörper) und ggf. eine konsequente Schmerzbehandlung kommen ebenfalls zur Anwendung.

    Die Onkologie bietet Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept. Wir beziehen neue Entwicklungen in unsere Therapiekonzepte mit ein. Dies bedeutet für uns das Zusammenführen von Schulmedizin, Naturheilkunde und Psychoonkologie. Durch die Integration der unterschiedlichen Therapieansätze ist es möglich, ein individuelles, auf unsere PatientInnen abgestimmtes Programm zu erstellen.

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Habichtswald-Klinik
Klinik für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde
Wigandstraße 1 · 34131 Kassel

Telefon: 05 61 / 31 08-0Fax: 0800 732 73 80 (gebührenfrei)Email: info@habichtswaldklinik.de

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    Lymphödemtherapie

    Postoperativ, nach Strahlentherapie oder auch durch das Tumorleiden selbst kommt es sehr häufig zu einem Lymphödem. Seit einigen Jahren arbeiten wir mit einem speziellen Tape-Verfahren (Lymph-Taping) und ergänzen dies durch medikamentöse naturheilkundliche Verfahren.

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    Polyneuropathie

    Viele onkologische Therapien verursachen Nerven-Schädigungen – meist an den peripheren Nerven, welche Arme, Beine und Rumpf versorgen. Man spricht auch von einer Chemotherapie-induzierten Polyneuropathie.

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    Bei jedem Menschen ist eine spirituelle Grundhaltung vorhanden. Das ist der Ausgangspunkt für die Arbeit unseres Geistig-Spirituellen Zentrums, und das entspricht auch unserem ganzheitlichen Bild des Menschen.

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