Innere Medizin

Krankheitsbilder

In der Inneren Medizin wird die Verwirklichung eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes angestrebt. Wir sehen den Menschen im Kontext seines körperlichen, geistigen und seelischen Befindens sowie seiner psychosozialen Umwelt.

Bei folgenden Krankheitsbildern ist eine Behandlung in der Inneren Medizin sinnvoll:

  • Magen-Darm-Erkrankungen

  • Lebererkrankungen

    Fettleber

    Schon bei leichtem Übergewicht oder Einnahme von bestimmten Medikamenten kann sich vermehrt Fett in die Leberzellen einlagern. Wird dies nicht gestoppt,  kann sich daraus eine Entzündung entwickeln. Die  Entgiftungsfunktion der Leber wird dadurch eingeschränkt. Bei entsprechenden Maßnahmen und konsequentem Einhalten der Therapie ist die Fettleber  heilbar.

    In der Habichtswald-Klinik ist Ernährungstherapie in Begleitung von Arzt und Diätassistenten bei dieser Erkrankung  an erster Stelle. Spezielle Auswahl der Lebensmittel , regelmäßige Mahlzeiten und sinnvolle  zeitliche  Abfolge der Speisen sind wichtig. Auch ein Heilfasten nach Buchinger kann hilfreich sein. (nach ärztlicher Indikationsstellung)

    Chronische Virushepatits

    Heilt eine akute Infektion mit Hepatitis Viren nicht vollständig aus, kann sich eine chronische Leberentzündung entwickeln. Durch die Viren werden Leberzellen geschädigt und in ihrer Funktion eingeschränkt.

    In unserer Klinik setzen wir bei dieser Krankheit  immunstärkende Maßnahmen  ein, die ein Gleichgewicht zwischen Virus und Körper herstellen sollen. Leberschützende, naturheilkundliche   Mittel sollen die Schädigung für die Leber  in Grenzen halten und den Übergang in eine Leberzirrhose  möglichst  vermeiden bzw. verzögern.

    Leberzirrhose

    Ist eine  Folge von chronischen Lebererkrankungen. Das Lebergewebe wird irreversibel narbig umgebildet, was zu mangelnder Synthese- und Speicherleistung der Leber führt.

    In der Habichtswald-Klinik werden naturheilkundliche Therapien angewendet, um diesen Prozess möglichst zu bremsen. Spezielle Ernährung, regelmäßige Mahlzeiten, Gabe von immunstärkenden Nährstoffen und pflanzlichen Mitteln sind wichtiger Bestandteil unseres Therapiekonzepts. Kneipp´sche Güsse, Dauerduschen und Sauna tragen zur Entschlackung des Körpers bei.

  • Erkrankungen der Gallenblase

    Postcholezystektomie-Syndrom

    Wurde die Gallenblase aufgrund von Steinen oder einer schweren Entzündung entfernt, können die Beschwerden weiter bestehen oder sogar schlimmer werden. Sie geben Unverträglichkeiten von  fetten und weiteren schwerverdaulichen Speisen (z. B. Hülsenfrüchten, Paprika) an, die vorher so nicht bestand. Ursächlich dafür ist eine Fettverdauungsstörung, da zu den Mahlzeiten nicht mehr so viele Gallensäuren in den Darm gelangen, wie dies bei einer funktionierenden Galle der Fall war.

    Mit unserer vorwiegend naturheilkundlichen Behandlung  zielen wir darauf ab, die Leber zu einer größeren Produktion und Ausschüttung von  Gallensäuren zu den Mahlzeiten zu stimulieren. Sollte dies nicht ausreichen, um Symptomfreiheit zu erzielen, setzen wir diätetische Maßnahmen und bei Mangelzuständen Substitution entsprechender Nährstoffe ein.

    Gallensäureverlust-Syndrom, Gallenfehlfunktion

    Die Gallenflüssigkeit wird in der Leber gebildet und in der Gallenblase gespeichert. Nach einer Mahlzeit wird sie in den Dünndarm ausgeschüttet, wo sie die Fettverdauung unterstützt. Am Ende des Dünndarms wird der Großteil der  Gallensäuren wieder aufgenommen und der Leber zugeführt. Dieses Recycling wird als „enterohepatischer Kreislauf“ bezeichnet. Beim Gallensäureverlustsyndrom ist dieser Mechanismus gestört und Gallensäuren werden über den Darm ausgeschieden. Dies geht oft   mit einer Fettverdauungsstörung einher, die sich in voluminösen, grün bis gelblich verfärbten Stühlen äußern kann.

    Die Behandlung des Gallesäureverlustsyndroms besteht darin, die in den Darm wandernden Gallensäuren zu binden. In unserer Klinik kommen dafür vorwiegend pflanzliche Präparate zum Einsatz. Ergänzt wird diese Therapie durch individuelle Ernährungsberatung, sanfte Massagen, Entspannungsübungen und Bewegung.

  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

    exokrine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz

    Bei dieser Erkrankung werden von der Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungsfermente gebildet. Die Symptome sind Blähungen, Durchfälle und Bauchschmerzen, oft ausgelöst durch fette Speisen, die schlecht vertragen werden. Dies kann zu Mangelernährung und Gewichtsverlust führen. Die Diagnose wird mittels Stuhluntersuchung gestellt.

    Neben der Therapie mit konventionellen Bauchspeicheldrüsenenzymen setzen wir in der Habichtswald-Klinik auch pflanzliche Präparate  ein. Ausführliche  individuelle Ernährungsberatung, Tipps für den Alltag, wohltuende Massagen und Entspannung sind Teil unserer Behandlungen.

    Metabolisches Syndrom

    Unter dem Metabolischen Syndrom,  auch Syndrom X genannt, fasst man Übergewicht,  eine gestörte Glucose Toleranz, erhöhte Blutfette (Fettstoffwechsel) und erhöhten Blutdruck (Hypertonie)  zusammen. Besonders am Bauch ist ein Zuviel an Pfunden gefährlich, da durch das „Bauchfett“ der Zucker- und Fettstoffwechsel ungünstig beeinflusst wird und so zu Diabetes mellitus Typ 2 führen kann.  Wer zu viel Kohlenhydrate  in Form von Pasta, Pizza und Süßigkeiten verzehrt, riskiert aber nicht nur die „Zuckerkrankheit“: Es besteht  auch die Gefahr hoher Blutfette, (Fettstoffwechsel) besonders Triglyceride und LDL-Cholesterin. Kommt noch eine Hypertonie  dazu, kann dies eine Gefäßerkrankung mit Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigen.

    In der Habichtswald-Klinik wird dieses komplexe Krankheitsbild ganzheitlich betrachtet. Speziell auf Sie abgestimmte  ausgewogene Ernährung und Diätberatungen werden wenn möglich von  Pflanzenheilmittel begleitet. Gezielte  medizinische Trainingstherapie, körperliche Aktivitäten und  Entspannungsübungen unterstützen Sie auf Ihrem Weg.

  • Diabetes mellitus Typ II

    Diabetes mellitus Typ 2 ist eine chronische Erhöhung des Blutzuckers und tritt gehäuft ab dem 60. Lebensjahr auf. Wichtige Risikofaktoren für das Entstehen dieser Krankheit sind Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen. Ist auch der Blutdruck erhöht ( Hypertonie), spricht man von einem metabolischen Syndrom.

    Das Risiko für Herzinfarkt, arterieller Verschlusskrankheit und chronischem Nierenversagen ist für Diabetiker deutlich erhöht, daher ist eine frühzeitige, effiziente Behandlung dringend anzuraten.

    Zu Beginn ist Bewegung und Ernährungsumstellung, oft verbunden mit Gewichtsreduktion, unerlässlich. Die Fähigkeit der Bauchspeicheldrüse, Insulin zu bilden und die Bereitschaft der Zellen dieses aufzunehmen soll dadurch erhalten bleiben. Auf diese Art könnten Medikamente eingespart und Lebensqualität und  Prognose deutlich verbessert werden.

    In der Habichtswald-Klinik möchten wir Sie auf diesem Weg unterstützen. Unser ganzheitliches Konzept umfasst unter anderen Bewegungstherapie, Ernährungsumstellung und Ernährungsberatung. Auch ein Heilfasten nach Buchinger kann indiziert sein. Ob diese Methode für Sie persönlich geeignet ist, wird im ärztlichen Vorgespräch festgestellt. Stoffwechselaktivierende Massagen, psychologische Einzelgespräche und orthomolekulare/pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel unterstützen Sie zusätzlich. Sie erhalten zahlreiche Tipps für den Alltag, um das hier Erlernte in Eigenverantwortung umsetzen zu können.

  • Fettstoffwechselstörungen

    Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil aller Zellen und ist für die Elastizität der Zellwand verantwortlich. Viele lebenswichtige Substanzen, wie Sexualhormone, Cortisol und die Vorstufe von Vitamin D haben Cholesterin als Grundbaustein. Sind Cholesterin und andere Blutfette (z. B. Triglyceride) erhöht, kann dies ein Risikofaktor für Herz-, Kreislauferkrankungen darstellen. Besonders die Kombination mit Übergewicht, Diabetes mellitus,  erhöhtem Blutdruck und Rauchen erhöht das Arteriosklerose-Risiko und kann eine Gefahr für Ihre Gesundheit bedeuten. (siehe auch metabolisches Syndrom)

    In der Habichtswald-Klinik erstellen wir für Sie ein ganzheitliches Therapiekonzept. Spezielle Ernährungstherapie mit eingehender Diätberatung, begleitet von konsequentem körperlichem Training soll Ihnen eine Umstellung der Lebensgewohnheiten im Alltag erleichtern. Zusätzlich werden pflanzliche Präparate  bei Bedarf eingesetzt.

  • Gicht und Hyperurikämie

    Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil aller Zellen und ist für die Elastizität der Zellwand verantwortlich. Viele lebenswichtige Substanzen, wie Sexualhormone, Cortisol und die Vorstufe von Vitamin D haben Cholesterin als Grundbaustein. Sind Cholesterin und andere Blutfette (z. B. Triglyceride) erhöht, kann dies ein Risikofaktor für Herz-, Kreislauferkrankungen darstellen. Besonders die Kombination mit Übergewicht, Diabetes mellitus,  erhöhtem Blutdruck und Rauchen erhöht das Arteriosklerose-Risiko und kann eine Gefahr für Ihre Gesundheit bedeuten. (siehe auch metabolisches Syndrom)

    In der Habichtswald-Klinik erstellen wir für Sie ein ganzheitliches Therapiekonzept. Spezielle Ernährungstherapie mit eingehender Diätberatung, begleitet von konsequentem körperlichem Training soll Ihnen eine Umstellung der Lebensgewohnheiten im Alltag erleichtern. Zusätzlich werden pflanzliche Präparate  bei Bedarf eingesetzt.

  • Schilddrüsenerkrankungen

    Thyreoiditis Hashimoto

    Bei der Immunthyreoiditis Hashimoto  bildet das Immunsystem Antikörper gegen bestimmte Schilddrüsenzellen, sodass eine chronische Entzündung der Schilddrüse entsteht. Dadurch ist die Schilddrüse in ihrer Funktion sehr reduziert und Schilddrüsenhormone nehmen im Lauf der Erkrankung ab und müssen substituiert werden.

    In der Habichtswald-Klinik sehen wir die Schilddrüse nicht als isoliertes Organ,  sondern wenden auch hier einen ganzheitlichen Behandlungsansatz  an.  Selen ist  ein notwendiges Spurenelement, das bei der Produktion der Schilddrüsenhormone eine bedeutende Rolle spielt. Eine optimale Versorgung des Körpers mit Selen ist daher  sehr wichtig.  Leicht verdauliche Kost, am Besten warm und frisch zubereitet, Fußreflexzonenmassage, Kraniosakraltherapie und Tai Chi sind nur einige Beispiele für unser breites Spektrum an Behandlungen.

    Schilddrüsenunterfunktion, Hypothyreose

    Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse ist der gesamte Stoffwechsel des Körpers verlangsamt. Die zur Aufrechterhaltung  eines ausgewogenen Metabolismus  nötigen Schilddrüsenhormone werden in ungenügender Menge produziert. Dies kann sich beim Erwachsenen  unter anderem in vermindertem Antrieb, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Frieren und Verstopfung äußern.

    In der Habichtswald-Klinik sehen wir die Schilddrüse nicht als isoliertes Organ,  sondern wenden auch hier einen ganzheitlichen Behandlungsansatz  an.  Neben einer adäquaten medikamentösen  Therapie  sind Bewegung und gesunde  Ernährung wesentlich. Individuelle Diätberatung und Bewegungstherapie kombiniert mit stoffwechselaktivierenden Massagen tragen zur Verbesserung Ihres Befindens bei. Selen ist  ein notwendiges Spurenelement, das bei der Produktion der Schilddrüsenhormone eine bedeutende Rolle spielt. Eine optimale Versorgung des Körpers mit Selen ist daher sehr wichtig.

  • Erkrankungen des Herz-, Kreislaufsystems

    Herzinsuffizienz

    Wenn der Herzmuskel schwächer wird und seine Pumpfunktion nachlässt,  kann das vom Organismus benötigte Blutvolumen nicht mehr optimal gefördert und weitergeleitet werden. Dies kann sich in geschwollenen Knöcheln und Unterschenkeln bis hin zu Atemnot äußern.

    Die häufigste Ursache für dieses Leiden ist die Koronare Herzkrankheit, bei der die Herzkranzgefäße verengt sind. Die Folge ist  eine Minderdurchblutung des Herzmuskels, wodurch die Pumpleistung eingeschränkt ist. Aber auch Herzklappenfehler oder Bluthochdruck können dafür verantwortlich sein.

    Die Stadien-Einteilung wird  nach NYHA (I-IV) vorgenommen. (New York Heart Association). Eine Aufnahme in unserer Klinik ist im NYHA Stadium I – II möglich.

    Wir führen Ihre medikamentöse Therapie fort und ergänzen, wenn möglich, mit pflanzlichen Präparaten und setzten Mineralstoffe und Vitamine zur Stärkung ein.  Sie  erlernen Entspannungsübungen, moderates körperliches  Training und erhalten eine individuell angepasste Kost.

    Hypertonie

    Von einer Hypertonie spricht man bei einem systolischen Blutdruckwert von über 140 mm Hg und/oder einem diastolischen Wert von über 90 mm Hg. Typische Beschwerden wie starke Kopfschmerzen und Beklemmungsgefühl müssen nicht gleich zu Beginn auftreten,  die Krankheit kann über einen  längeren Zeitraum unbemerkt bestehen.  Die wichtigsten Risikofaktoren sind mangelnde Bewegung, Stress, Übergewicht und Genussgifte.

    In der Habichtswald-Klinik arbeiten wir an der Erkennung und Reduktion Ihrer Risikofaktoren. Wir adaptieren Ihre medikamentöse Therapie und setzen, wenn möglich pflanzliche Medikamente, Mineralstoffe und Vitamine zur Stärkung ein. Sie werden zu Bewegung angeleitet, lernen Entspannungsübungen und erhalten eine Diätberatung mit spezieller Kost. Sie arbeiten aktiv an einer Umstellung Ihrer Lebensweise und erhalten wertvolle Tipps für den Alltag.

    Koronare Herzkrankheit

    Die Koronare Herzkrankheit ist eine Form der Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) in den Herzkranzarterien. Durch die verengten Gefäße ist der Blutstrom verringert und es kommt zu einer Minderversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff. Dies kann zu Herzinsuffizienz, Herzenge (Angina Pectoris), Herzinfarkt oder plötzlichem Herztod führen.

    Die wichtigsten Risikofaktoren sind mangelnde Bewegung, Stress, Übergewicht, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ II, erhöhte Blutfette  (Fettstoffwechselstörung) und Nikotinkonsum.

    In der Habichtswald-Klinik arbeiten wir an der Erkennung und Reduktion Ihrer Risikofaktoren. Wir adaptieren Ihre medikamentöse Therapie und setzen, wenn möglich pflanzliche Medikamente, Mineralstoffe und Vitamine zur Stärkung ein. Sie werden zu körperlicher Aktivität angeleitet, lernen Entspannungsübungen und erhalten eine Diätberatung mit spezieller Kost. Auch eine Raucherentwöhnung ist möglich. Sie arbeiten aktiv an einer Umstellung Ihrer Lebensweise und erhalten wertvolle Tipps für den Alltag.

  • Fibromyalgie und Myalgie

    Diese funktionelle Krankheit macht sich durch unterschiedliche Schmerzzustände besonders an den Muskelansätzen und im Rücken bemerkbar, ohne  dass ein organisches Korrelat  feststellbar  wäre.  Die Schmerzen treten zu unterschiedlichen Zeiten, an verschiedenen Körperstellen und in wechselnder Intensität auf. Neben den Schmerzen imponieren häufig Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen und andere vegetative und  funktionelle Beschwerden, z.B. Reizdarm, Migräne und Erschöpfung. (psychovegetative Erschöpfung)

    In der Habichtswald-Klinik bieten wir Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept, das nicht nur aus physikalischer Therapie, Krankengymnastik und Bewegungstherapie besteht. Wir legen großen Wert auf entsprechende Ernährung, und kombinieren Ihre medikamentöse Therapie wenn möglich mit pflanzlichen Mitteln, antioxidativ wirkenden  Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Auch das Erlernen von Entspannungsübungen, Selbstwahrnehmungstechniken und  psychotherapeutisch orientierte Einzelgespräche sind in unserem Therapiekonzept enthalten. Fachlich kompetente Mitarbeiter begleiten Sie in diesem geschützten Rahmen, damit Sie wieder Freude und Kraft für den Alltag sammeln können.

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates

    Rheumatische Arthritis

    Rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung und gehört zum Formenkreis der Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift und langfristig zerstört.  Die Ursache ist nach wie vor ungeklärt, daher ist die Therapie nur symptomatisch und wirkt antientzündlich und/oder immunsuppressiv.

    In der Habichtswald-Klinik bieten wir Ihnen ein integratives ganzheitliches Behandlungskonzept, das nicht nur aus physikalischer Therapie, Krankengymnastik und Bewegungstherapie besteht. Wir legen großen Wert auf entsprechende Ernährung, und kombinieren Ihre Basismedikation wenn möglich mit pflanzlichen Medikamenten, antioxidativ wirkenden  Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Auch das Erlernen von Entspannungsübungen und Selbstwahrnehmungstechniken sind in unserem Therapiekonzept enthalten.

    Eine Kontraindikation für Ihren Aufenthalt in unserem Haus stellt der akute Schub mit hoher Entzündungsaktivität und/oder Immobilität dar.

    Arthrose

    Unter Arthrose versteht man   Abnutzung des Gelenkknorpels. Es können sowohl  große Gelenke, wie  z.B.  das Kniegelenk als auch kleinere wie z.B. die Fingergelenke betroffen sein. Die Krankheit ist durch fortschreitenden Knorpelverlust gekennzeichnet, was zunehmende Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkung zur Folge haben kann. Übergewicht oder  Fehlstellungen können zu  einer verfrühten Gelenkabnutzung  führen, bei erhöhter Belastung kann daraus  eine Gelenkentzündung  (Arthritis)  entstehen.

    In unserer Klinik  wartet ein integratives, ganzheitliches Behandlungskonzept auf Sie. Neben physikalischer Therapie, krankengymnastischen Übungen und Bewegungstherapie ist eine individuell angepasste Ernährung mit Diätberatung  vorgesehen. Pflanzliche Medikamente, Mineralstoffe und Vitamine ergänzen Ihre Therapie. Lernen Sie Entspannungsverfahren, um dem Alltagsstress gelassener begegnen zu können.

    Osteoporose

    Durch verstärkten Abbau des Knochengewebes vermindert sich die Knochendichte, was zu einer erhöhten Frakturneigung führen kann. Vorrangig sind Frauen nach den Wechseljahren und ältere Menschen betroffen. Osteoporose kann aber auch als Folge von Schilddrüsenüberfunktion, Darmerkrankungen, Nebenschilddrüsenüberfunktion und durch langjährige Einnahme  bestimmter Medikamente entstehen.  Zigaretten, Alkohol, übermäßiger Koffein  und Softdrink  Konsum können ebenfalls  eine Osteoporose begünstigen.

    In der Habichtswald-Klinik finden Sie neben den üblichen physikalischen und krankengymnastischen Therapien  eine adäquate Bewegungstherapie und erfahren, welche Bewegungsart für Sie die Richtige ist.   Mögliche Ursachen und Risikofaktoren sollten erkannt und ausgeschaltet werden. In individuellen Ernährungsberatungen lernen Sie, welche Lebensmittel und Nährstoffe besonders wichtig für den Knochenstoffwechsel sind.

    Eine Kontraindikation stellen Patienten dar, die aufgrund ihrer weit fortgeschrittenen Osteoporose in ihrer Beweglichkeit derart stark eingeschränkt sind, dass sie an einem krankengymnastischen Übungsprogramm nicht mehr teilnehmen können.

    Lumbago

    Unspezifische Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können akut („Hexenschuss“) oder chronisch rezidivierend auftreten. Meist liegen ursächlich  Muskelverspannungen, Bandscheibenvorfälle  oder degenerative Veränderungen der Wirbelkörper vor. Entzündungen der Facettengelenke oder Hypermobilität können auch zu einer Lumbago führen.

    Neben dem  Erlernen  krankengymnastischer Übungen erfahren Sie wohltuende  Massagen, moderate Bewegungstherapie und unterstützende pflanzliche Präparate. Entspannungsverfahren und Tipps für den Alltag runden die Behandlungen ab.

    Kontraindikation: akutes Stadium

    Bandscheibenschäden

    Die Bandscheiben sind als „Stoßdämpfer“ zwischen den einzelnen Wirbeln eingebaut. Durch Überlastung können sie in den Wirbelkanal gedrückt werden und so die empfindlichen Nervenwurzeln bedrängen. Starke Schmerzen bis zu Bewegungsunfähigkeit und Lähmungen können die Folge sein.

    Neben dem  Erlernen  krankengymnastischer Übungen erfahren Sie wohltuende  Massagen, moderate Bewegungstherapie und unterstützende pflanzliche Präparate. Entspannungsverfahren und Tipps für den Alltag runden die Behandlungen ab.

    Kontraindikation: akutes Stadium

  • Autoimmunerkrankungen in Remission

    Multiple Sklerose

    Chronisch entzündliche Erkrankung des Nervensystems, bei der die äußere Schicht der Nerven (Myelinscheide) im Zentralen Nervensystem betroffen ist. Die weiße Substanz der Nervenzellen weist  Entmarkungsherde auf, die im gesamten ZNS auftreten können und so verschiedene neurologische Symptome verursachen, z.B. Sehschwäche durch Beeinträchtigung des Sehnervs oder Gangstörungen.

    In unserer Klinik finden Sie neben den üblichen physikalischen und krankengymnastischen Therapien  eine adäquate Bewegungstherapie entsprechend dem Stadium Ihrer Erkrankung. Wir legen großen Wert auf entsprechende Ernährung, und kombinieren Ihre Basismedikation wenn möglich mit pflanzlichen Medikamenten, antioxidativ wirkenden  Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Auch das Erlernen von Entspannungsübungen und Selbstwahrnehmungstechniken sind in unserem Therapiekonzept enthalten.

    Eine Kontraindikation für Ihren Aufenthalt in unserem Haus stellt der akute Schub mit hoher Entzündungsaktivität und/oder Immobilität dar.

  • Erkrankungen der Atemwege

    Asthma bronchiale

    Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege, bei der eine bronchiale Überempfindlichkeit und wechselweise Verengung der Atemwege besteht. Das allergische Asthma bronchiale wird häufig durch Pollen ausgelöst, der nichtallergischen Formen geht häufig jahrelanger Nikotinkonsum voraus.

    Asthma bronchiale kann episodisch auftreten und auf bestimmte Jahreszeiten beschränkt bleiben. In diesem Fall kann die Lungenfunktion im anfallsfreien Intervallvöllig normal sein.

     

    COPD (leichte Formen, bis Stadium GOLD 2)

    Im Gegensatz zu Asthma bronchiale ist die Verengung  der Atemwege bei COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) nicht oder nur teilweise reversibel. Auch hier ist jahrelanger Nikotinkonsum begleitet von chronischer Bronchitis fast immer die Ursache.

    In der Habichtswald-Klinik erhalten Sie wohltuende Sole-Inhalationen, entspannende Massagen und Wärmeanwendungen im Brust/Rückenbereich, z.B. Moorpackungen. Ihre bestehende Medikation wird nach Möglichkeit durch pflanzliche und orthomolekulare Präparate ergänzt, wodurch eine Stärkung des Immunsystems (Immunstärkungsprogramm) und Reduktion von Atemwegsinfekten der Atemwege. Auch körperliche Aktivität, wie auch die Raucherentwöhnung  trägt hier positiv bei.

    Chronische Sinusitis

    Eine chronische Sinusitis ist eine mehr als 2-3 Monate dauernde Entzündung der Schleimhaut der Nasennebenhöhle. Sie ist viral oder bakteriell ausgelöst. Zu den Nasennebenhöhlen gehören die Kiefer-, Stirn-, Keilbeinhöhlen und die Siebbeinzellen.

    Chronische Sinusitiden gehen mit Kopfschmerzen, Schnupfen, gelb-grünem Nasensekret und Fieber einher.

    In der Habichtswald-Klinik kann die bestehende Medikation durch pflanzliche Präparate ergänzt werden. Hiermit erzielen wir eine Stärkung des Immunsystems (Immunstärkungsprogramm)  und Reduzierung von Infekten der Atemwege. Auch körperliche Aktivität, wie auch die Raucherentwöhnung  trägt hier positiv bei.

  • Infektneigungen

    Für die Erhaltung unserer Gesundheit und besonders zur Vermeidung entzündlicher Erkrankungen ist ein starkes Immunsystem von essentieller Bedeutung. Durch äußere Einflüsse wie berufliche und private Belastungen, erhöhten Stress, Temperaturschwankungen, chronischen Erkrankungen und Langzeittherapien wird es geschwächt. Auch ein Lebenswandel mit unregelmäßigen Mahlzeiten, hohem Koffeingenuss, erhöhtem Anteil an Zucker und Weißmehlprodukten  sowie  Bewegungsmangel verringern unsere Abwehrkräfte.

    In der Habichtswald-Klinik bieten wir Ihnen ein Programm bestehend aus Bewegung, ausgewogener  Ernährung und Entspannung zur Stärkung Ihres  Immunsystems an. Orthomolekulare Therapien, insbesondere die Spurenelemente Zink und Selen, Vitamin D und Vitamin C werden gezielt zur Stärkung Ihrer Abwehrkräfte eingesetzt. Natürlich gibt es wieder wertvolle Tipps für die Umsetzung zu Hause.

    Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Psychovegetative Erschöpfung

    Immer häufiger fühlen sich Menschen den Anforderungen des  Alltags nicht mehr gewachsen. Der  Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung  findet nicht mehr ausreichend statt –  die natürliche Fähigkeit zur Selbstregulation schwindet.  Oft hilft eine  Auszeit, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen und Schlimmeres zu vermeiden.

    In der Habichtswald-Klinik warten auf Sie wohltuende Massagen, ein individuell angepasstes Bewegungsprogramm  und wertvolles Tipps für eine gesunde Ernährung im Alltag. Orthomolekulare Präparate und pflanzliche Medikamente werden wenn nötig sinnvoll zu Ihrer Unterstützung eingesetzt. Entspannungsverfahren und einmal wöchentlich psychologische Einzelsitzungen runden Ihre Behandlungen ab.

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